DER
NEUE JETSET-TREFFPUNKT IM MITTELMEER IST EINE WINZIGE INSEL ZWISCHEN
ROM UND NEAPEL. HIER GIBT ES DOLCE VITA PUR – SONNE, STRAND UND
SHOPPING, DAZU HEISSES NIGHTLIFE UND JEDE MENGE CELEBRITIES.
JOY-REPORTERIN
CHRISTINE BREDOW HAT SICH SOFORT VERLIEBT
Nachrichten
Schon
als ich mit der Fähre in den Hafen von Ponza einbiege, weiß ich:
Das ist meine Insel. In der sichelförmigen Bucht schaukeln weiße
Segelboote im azurblauen Wasser, am Ufer stehen eiscremefarbene
Häuschen, die den grünen Hügel hinaufklettern. Und am Hafen
empfängt mich Maurizio und nimmt mir charmant den Koffer ab. O bella
Italia!
Die
Sendung „Fernweh“ des Bayerischen Rundfunks mit dem Titel „Pontinische Inseln -
Unverfälschtes Italien, traumhafte Buchten und viel
Prominenz“ wird am 17.04.2010
um 17.00 Uhr auf BR-alpha und am 18.04.2010 um 14.00 Uhr auf EinsPlus
wiederholt.
Schon bei
der Einfahrt in den Hafen spürt man, dass etwas Besonderes auf einen zukommen
wird. Bereits in den nächsten paar Stunden verfallen auch wir dem Reiz der
kleinen Insel und am darauffolgenden Tag sind wir in die im Ausland noch
unbekannte Insel, ihren einzigartigen Rhythmus und ihr wunderschönes Meer
verliebt.
Während Gott und die Welt nicht müde werden die Schönheit von Capri zu besingen, von Siziliens Reben und Ischias Schlamm zu schwärmen oder auf Elba Napoleon zu huldigen - erfährt man von der pittoresken Schönheit des ponzinischen Archipels kaum etwas. Natürlich nicht, denn Schönheiten hütet man wie seinen Augapfel - und teilt sie nicht gerne. Was die Ponzesi so gar nicht verstehen wollen - schließlich wollen sie ihre Insel der Liebe mit allen teilen, nicht nur mit der verschworenen Fangemeinde der Römer und Neapolitaner. Die High Society, die Ponza seit Jahren als Hotspot handelt und vor allem im Juli und August mit chicken Yachten im Hafen protzt, lässt man gerade noch gelten, schließlich kann man ja mit dem ein oder anderen Starnamen nach dem Urlaub ein bisschen prahlen. Wer trifft in den Ferien schon Monica Bellucci oder Francesco Totti den italienischen Fußballgott?
Die pontinische Insel hat unsere Vorstellungen weit übertroffen und uns für sich gewonnen
Von Sylvia Pastres
Aus der Zeitschrift Vivere-magazine (Ausgabe 04/05) - Weitere Informationen unter: www.viveremagazine.net
Ernesto sitzt gelassen in der Bar, er trinkt seinen Kaffee in kleinen Schlucken und voller Genuss. In seinen hellblauen Augen spiegelt sich das Blau des Himmels und des Meeres wider. Das helle T-Shirt hebt seine Bräune noch hervor. Nach dem caffè trinkt er ein Glas Wasser. Der alte Mann schaut zum Hafen und träumt dabei von „seiner“ kleinen Insel Palmarola. Das Treiben Ponzas, der „Hauptstadt“ der Isole Ponziane oder Pontine (Pontinischen Inseln), scheint ihm fast zu viel zu sein. Deswegen gönnt er sich mehrere Monate im Jahr die ungetrübte und für viele unter uns fast beunruhigende Ruhe der winzigen Insel.