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Ponza - Der ponzianische Archipel gilt als Geheimtipp unter den Mittelmeerinseln

la_ravia_e_il_porto_visti_da_frontone.jpgText: Nicoletta De Rossi

Aus HighLights-magazin Ausgabe 1/2009, Rubrik „Italien entdecken“; www.highlights-magazin.dewww.highlights-magazin.de

Schon bei der Einfahrt in den Hafen spürt man, dass etwas Besonderes auf einen zukommen wird. Bereits in den nächsten paar Stunden verfallen auch wir dem Reiz der kleinen Insel und am darauffolgenden Tag sind wir in die im Ausland noch unbekannte Insel, ihren einzigartigen Rhythmus und ihr wunderschönes Meer verliebt.

An der von pastellfarbenen Häusern umgebenen Hafenbucht kann man in der Nebensaison noch den ursprünglichen Inselflair genießen: beim Dolcefarniente auf der Piazzetta – dem pulsierenden Herz der Insel – oder bei einem Spaziergang auf der Flaniermeile der Stadt –  dem Corso Pisacane.

Mit einer Inselrundfahrt kann man die unzähligen Buchten und Grotten, welche die Küste der knapp 10 Kilometer langen Insel prägen, am besten entdecken.

Gleich nachdem das Boot den Hafen verlassen hat, beeindruckt die in den weichen Tuffstein gehauene Grotte Pilato aus der Römerzeit. Das Wasser ist überall kristallklar und schillert in allen Nuancen vom Türkis bis zu dunklem Grün und Blau. Kein Wunder, dass die Gewässer um Ponza als echtes Tauchparadies gelten.

Vorbei an der Punta della Guardia öffnet sich ein wunderschönes Panorama mit Blick auf das weiße Riff des Capo Bianco. Von hier kann man die nahe gelegene, unbewohnte Insel Palmarola gut sehen, die auch zum ponzianischen Archipel gehört und ein Naturschutzgebiet ist: Auf der kleinen Insel erlebt man nahezu unberührte Natur. Die einzigen Spuren der Zivilisation sind hier ein paar case-grotta – in den Felsen gehauene Häuser – und ein nur in der Saison geöffnetes Restaurant.

Wir bestaunen immer neue Buchten und Grotten und verstehen langsam, warum die Ponzesi behaupten, dass Ponza die „schönste Insel der Welt“ ist.

Vorbei an Cala Feola und den Piscine Naturali – natürlichen Wasserbecken aus glatten Felsen, wo man baden und sich sonnen kann – fährt unser Boot jetzt weiter um den nördlichsten Teil Ponzas herum wieder in Richtung Hafen. 

Ab dem Spätnachmittag machen die Läden nach einer ausgiebigen Siesta wieder auf, und die Piazzetta füllt sich nach und nach. Bei einem Espresso und einem erfischenden Eis in einer Bar mit Blick auf den Hafen und auf den Ortsteil Santa Maria planen wir gerade den Besuch des langen Sandstrandes Frontone, als uns Ernesto, der „Chronist der Insel“, vorgestellt wird: Der achtzigjährige Bücherautor kennt alle Geheimnisse Ponzas. Er erzählt begeistert von der Schönheit seiner Insel, insbesondere wenn im Frühling das Gelb des Ginsters an den Hügelhängen regelrecht explodiert, und von Palmarola, wo er, ganz allein, den Frühling und den Herbst verbringt.  

Am Corso werden wir uns später eine der Inselkarten kaufen, die Silverio Mazzella in seinem Buchladen „Il Brigantino“ mit mediterraner Leidenschaft selbst zeichnet und koloriert. 

Der Sonnenuntergang verstärkt die Silhouette der Hügel und lässt jeden auf dieser paradiesischen Insel träumen.

Später sitzen wir in einem Restaurant am Hafen und lassen uns die Fischspezialitäten der Insel schmecken – selbstverständlich nach ponzianischem Rhythmus. 

Informationen 

Allgemeine Informationen über Ponza unter: www.ponza.com (auch auf Deutsch) und auf der Internetseite vom Enit: www.enit.dewww.enit.de

Buchungen und Informationen zu den Ponza-Angeboten von FTI gibt es unter

www.fti.dewww.fti.de ; Tel: 089-25251014 sowie im Reisebüro.

Von Rom und Neapel aus erreicht man die Häfen von Anzio, San Felice Circeo, Terracina und Formia; hier verkehren Fähren und Schnellboote nach Ponza – von Formia täglich und ganzjährig.  

Die Buslinie „Litorale Express, Sea Shuttle Service“ verbindet die Flughäfen von Rom und Neapel mit den Städten an der Küste (unter anderem auch Terracina, Gaeta und Formia).

www.maredelazio.itwww.maredelazio.it, www.litoraleexpress.itwww.litoraleexpress.it

Übernachtungsmöglichkeiten

Turistcasa

Die Immobilienagentur betreut über 100 Appartements in verschiedenen Typologien, B&B (Limonaia a mare, Villa Laetitia und Il Gabbiano) und Villen. www.turistcasa.itwww.turistcasa.it;

www.ponza.com/limonaia, www.ponza.com/villalaetitia , www.ponza.com/ilgabbiano (auch auf Deutsch)

Bootsrundfahrt um die Insel und tägliche Bootsausflüge auf die Nachbarninseln Palmarola oder Zannone: Cooperativa Barcaioli, www.barcaioliponza.itwww.barcaioliponza.it

 
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