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Die
Insel Zannone wurde wohl schon in der Vorgeschichte besiedelt. Die
wichtigste Ansiedlung, vermutlich eine Villa, erhob sich wahrscheinlich dort, wo
später das Kloster errichtet wurde. Die römische Villa umfasste mit Sicherheit
auch einen völlig in den Fels gehauenen Fischteich, an der östlichen Seite
einer kleinen Bucht im Süd-Westen der Insel. Diese kleine Bucht wurde auch in
antiken Zeiten vermutlich als Landeplatz verwendet. Den Fischteich bildet ein
bedecktes, völlig geschlossenes Becken. Man gelangt zu ihm über eine in den
Fels gehauene Treppe mit neun unregelmäßigen Stufen. An der Südwand öffnet
sich ein Stollen, durch den das Wasser in den Fischteich fließt. Auf etwa
halber Länge biegt sich der Stollen leicht in Richtung des zum Meer gerichteten
Ausflusses und steigt gegenüber der Ebene des Fischteichs leicht an, um den
Zufluss des Wasser zu erleichtern und den natürlichen Rückfluss zu vermeiden.
Vermutlich war das Becken auch mit einem Schieber versehen, um, wenn nötig, den
Wasserfluss zu regeln und das Austreten der Fische zu vermeiden.
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